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Apr 08 2012

Sony Tablet S – 16 GB – 3G – 2. Testlauf / Test / Erfahrungsbericht

Neue Erkenntnisse veranlassten zu diesem Bericht.

Wie schon festgestellt, ist das Prachtstück komplett aus Kunststoff hergestellt und damit der Staubfänger überhaupt. Auf Grund der subjektiv empfindlich empfundenen Screenoberfläche ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Aber wie es der Zufall so will, hat sich eine praktikable Lösung des Problems gefunden. Die Firma Brillfix stellt ein Fluid her, welches eigentlich für Brillen gedacht ist. Eigenschaften: Anlaufschutz, Mikroversigelung, Antistatik und Alkoholfrei. Dies wurde zuerst getestet an den Kunststoffgläsern meiner Brille, mit Erfolg. Dann wurde beherzt der Bildschirm des S in Angriff genommen und auch dort hat es funktioniert. Er glänzt wie frisch aus der Verpackung. Fingerabdrücke lassen sich jetzt ohne besonderen Aufwand entfernen.

Arbeitsgerät:

Da ich bei der Erkenntnisgewinnung solcher Geräte meistens autodidaktisch vorgehe, was beim S mangels Bedienungsanleitung nicht schwer fällt, dauert es manchmal einige Zeit, bis alle Möglichkeiten erkannt werden. Zielsetzung war, meine bisherigen auf Papier festgehaltenen Listen, Aufzählungen ect. in digitaler Form festzuhalten. Bisher hatte ich mittels des Programms “dirprint” Ordnerinhalte ausgedruckt und in Ordnern abgeheftet. Jegliche Veränderung im Ordner zog einen neuen Ausdruck nach sich. Nicht nur viel Papier, sondern auch verlorene Zeit. Nun gut, Excelexperten werden jetzt milde lächeln, aber ich bin noch mit Karteikästen groß geworden.

“dirprint” konnte die Inhalte aber auch in *.txt- Form exportieren, doch wohin damit? Per USB-Stick ans S angeschlossen, der Datentransfer öffnete sich automatisch und ich konnte die erste Testdatei übertragen. Doch wo war sie geblieben? Endlich wurde sie dann im Ordner Transfer gefunden und dort angeklickt, öffnete sich auch die Datei und sah gut aus. Der erste Schritt war getan. Da aber insgesamt an die 80 Ordner übertragen werden sollten, mit etwa 16000 Datensätzen, musste eine ordentlich Struktur her, denn wie sollte ich sonst etwas wieder finden. Die textliche Abbildung sollte genauso aussehen wie meine Festplattenordner. Eine gute Stunde hatte es gedauert, bis das Grundgerüst stand. Dann konnte es losgehen mit der Übertragung. Weitere vier Stunden später war alles auf dem S. Noch nicht so wie ich es haben wollte, aber bearbeitungsfähig. Bei der Übertragung wird jedes Mal ein eigener Ordner mit einer ellenlangen Zahl kreiert und in dem Ordner sind dann die Textdateien, wiederum mit allen Angaben, die zu dem kopierten Ordner passten. Beispiel: hdd1.noch zu bearbeiten.a.txt, sollte einfach “a.txt” sein. So befanden sich letztendlich 24 Ordner mit dem langen Text in “Musik/noch zu bearbeiten/”. Bei gerundeten 10000 CDs ist die weitere Arbeit abzuschätzen. Aber ein Rentner will ja beschäftigt werden.

Unerfreuliches:

Innerhalb der letzten 8 Tage ist mir das S vier mal eingefroren. Das heißt, Bildschirmtechnisch tat sich nichts mehr. Erst durch Betätigung des Reset’s schaltete das Gerät ab und konnte neu gestartet werden. Das geschah dreimal in der Ladestation und einmal beim Arbeiten und Umschalten auf Standby. Daten gingen nicht verloren, ich tippe, dass eher der Grafikchip daran schuld ist. Die Sony Hotline konnte mir keine intelligente Antwort geben, warten wir also noch etwas ab.

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Friedel

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