Ein ungewöhnlicher Titel, ganz und gar nicht! 14 Jahre Erfahrung mit Zubehör für Handys und Tablets forderten nicht nur etliche Euros, sondern auch Nerven. In dem heiß umkämpften Markt wird mit harten Bandagen, vielen leeren Versprechungen und maximiertem Gewinn gearbeitet. Die im folgenden aufgeführten und nach dem Schulnotensystem benoteten Artikel, sind vom Autor selbst getestet worden.
Doch vorab einige Grundgedanken zu Sinn und Zweck von Zubehör:
Wenn man das heutige Einstiegsalter bei Handys betrachtet, war mein Einstiegsalter mit 50 schon fast jenseits von Gut und Böse. “Damals” war der Besitz eines Handy noch elitär, heute nicht nur selbstverständlich, sondern auch fast nicht mehr beachtet. Mein ersten Handy konnte “nur” telefonieren und SMS’s waren relativ teuer. Heute ist das Handy nur noch on vogue, wenn es eine Entertainment-Zentrale ist. Damals kostete ein AEG-Handy im E-Plus Netz 200.– DM Anschlussgebühr und selbst um die 300.– DM. Die heutigen PrePaid Handys gibt es ab 11.– € incl. 10.– € Starguthaben, Wegwerfartikel!
Diese Gedankengänge erklären vielleicht, warum mein Smartphone nach zwei Jahren fast noch Ladenfrisch aussieht und die meiner Söhne, als ob selbige beim renovieren als Hammer benutzt werden. Deshalb muss Zubehör her.

Displayfolien – Angebote in Hülle und Fülle. Klar oder als Antireflex. Preislich von 3,95 bis 24,50 €. Wenn die angebotenen und gepriesenen Produktinformationen stimmen würden, eine glatte 1. Es hapert oft an der Passgenauigkeit, an schlecht ausgestanzten Löchern und Aussparungen. Selbst unter Laborbedingungen, also Staubfreiheit, ist es mir nicht gelungen auch nur eine Folie ohne mindestens ein Staubkorn aufzubringen. Der Versuch, das Korn zu entfernen, gelang nie. Nun stellt sich die Frage, muss eigentlich bei den heutigen Highend Smartphones überhapt eine Folie aufs Display? Zu 95% nicht. Die Gläser sind dermaßen hart, das die Folie höchstens die Nerven beruhigt.
Anders jedoch beim Sony Tablet S. Hier ist eine Folie Pflicht. Denn ohne Folie sieht das Display immer verschmiert aus und ist permanent verstaubt. Die Folie von Folix ist nicht nur Passgenau, sondern erfüllt auch den angestrebten Zweck. Folix Folie Note 2.
Case für Tablets. Hier läßt sich besonders viel Gewinn machen. Besprochen wird hier ein Case für das Sony Tablet S. Bei Ebay und Amazon tummeln sich etliche Verkäufer die ein Case aus Kunstleder zwischen 11,95 und 17,95 € anbieten. Es ist immer das gleiche Produkt und man kann selbiges aus China für 2,76 € plus 3,50 € Versand erwerben. Soweit so gut, aber: das Teil ist mit der heissen Nadel genäht, Einschaltknopf ist abgedeckt, Ladungsanschluss ist abgedeckt und die Passgenauigkeit unter aller Sau. Note 6!
Auch bei Amazon ist das links abgebildete Case für 29,95 Plus 3,90 € erhältlich. Es kommt aus europäischer Herstellung, ist sehr hochwertig verarbeitet, passgenau und funktionell. Hersteller COVERUP. Note 1.
Sony LiveView ein interessantes Teil, welches in Uhrengröße am Handgelenk getragen wird. Mittels Bluetooth mit dem Handy verbunden zeigt es bei Anruf Rufnummer oder eingehende SMS und E-Mails. Im Ruhezustand wird Uhrzeit und Datum vom Handy übertragen. Für 24,95 € z.B. bei Amazon und der kostenlosen App im Markt ein Schnäppchen. Getestet und verwendet wird es am RAZR, Galaxy 2 und Note. Motorola hat soetwas ähnliches, Preis aber um 250.– €. Note 1
Tablet Docking Stationen
Die neue HD-Dockingstation für das Motorola Xoom 2. Das Dock ist eine vollwertige Multimedia- Station. USB 2.0, HDMI und Audioausgang auf der Rückseite, USB und HDMI Anschluss auf der Aufnahmeseite. Die Anschlüsse sind verschiebbar ( warum auch immer ) und das Xoom und die Anschlüsse werden nach Positionierung mittels einer Rändelschraube fixiert. Durch die Schräglage des Tablets ist ein angenehmes Arbeiten, bzw. betrachten des Displays gegeben. Auch das RAZR kann angesteckt werden, leider steht die Anzeige dann auf dem Kopf. Preis um 35.– €. Note 1

Sony ging den einfacheren Weg und spendierte dem Tablet S nur eine Ladestation. Vom Design dem Tablet S bestens angepasst. Leider vom Preis nicht. 34.– €. Note 3
Handy Docking Stationen

Hier zwei Docks für das Motorola RAZR. Links das Original und rechts ein primitiver Nachbau.Das rechte Dock ist nichts für solch ein Highend Smartphone. Note 5
Das Motorola Multimedia HD Dock deckt alles ab. War die preiswertere erste Dockingstation noch unausgereift, ist das HD Dock mit allem ausgestattet. An der Rückseite sind HDMI, Audioausgang und 3 USB 2.0 Anschlüsse vorhanden, incl. Stromanschluss. Wird das RAZR plaziert, schaltet es in den vorwählbaren Dockmodus. Durch eine abnehmbare Distanzplatte sollte das RAZR auch mit Schutzhülle angesetzt werden. Funktioniert leider nicht, da die Dockseitigen Stecker dafür zu kurz sind. An die USB Anschlüsse können Maus und Tastatur angeschlossen werden, per Kabel oder Funk. Wenn eine Verbindung per HDMI mit einem Bildschirm hergestellt wird, schaltet sich die RAZR interne Webtop Applikation ein und über den Fireware Browser kann ins Netz gegangen werden. Für gerundet 67.– € erhält man ein sinnvolles Zubehör. Note 1
Die Dockingstationen für das Samsung Galaxy S2 und das Samsung Galaxy Note sind optisch und technisch gleich, nur die Größe ist verständlicherweise unterschiedlich. Die Docks können horizontal oder vertikal aufgestellt werden, wobei nur in der horizontalen Ausrichtung die Handys in den Dock-Modus gehen. Nach kurzer Zeit wechselt die Anzeige in den Bildschirmschoner mit Anzeige von Uhr und Wetterinfos. Die Dockanzeige beim Note ist hierbei optisch wesentlich schöner. Vom Preis/Leistungsverhältnis gibt es nichts zu meckern. Note 1.
Diverse Nachbauten sind teilweise skuril bis untauglich. Wenn der Nutzer schon schon 400.– bis 550.– € für das Phone ausgibt, sollte hier nicht gespart werden.
Eine Unmenge von Stiften / Stylus überschwämmt den Markt. Für Tablets sicherlich am interessantesten, trotz größen Bildschirmtastaturen, bleibt die Screenoberfläche sauberer. Die Funktion aller Stifte ist gleich. Bedienen ja, schreiben nein. Für schreiben auf dem Bildschirmen funktionieren die dicken Stifte nicht. Stifte mit filigraner Spitze, siehe beigefügten Stift beim Galaxy Note, haben eine andere Beschaffenheit. Ob also ein Touchstift von Nöten ist, entscheidet allein der Nutzer. Durchschnittsnote 2.
Um am Sony Tablet S und am Motorola Xoom 2 externe Datenträger anzuschließen und darauf zuggreifen zu können, wird ein OTG Adapter Kabel benötigt. Dieser Adapter ist so verschaltet, das das Tablet einen USB Stick mit Strom versorgt. So kann das Manko beim 16 GB Xomm 2, durch fehlenden SD Steckplatz, abgemildert werden. Beim Sony S schaltet sich sofort eine Datentransfer APP ein und es kann zwischen Direktabspielmodus oder Transfer auf den internen Speicher gewählt werden. Der Adapter kostet im Mittel 7.– €. Note 1
Taschen – Case und sonstige


Auch der Markt im Schutzbehälter Bereich ist gut bestückt. Es ist ja auch verständlich, das das gute Stück möglichst lange erfreulich aussieht.
Hat der Nutzer ersteinmal entschieden welche Variation des Covers es sein soll, bleibt die Qual der Wahl welches Produkt, welches Design.Auch der Kostenaufwand spielt eine Rolle, von 3,95 bis über 60.– € reicht die Preisspanne.
Hier drei Beispiele für das Galaxy Note: rechts Silikoncover für die Rückseite – passt hervorragend – griffig und mit 7,95 € noch preiswert Note 1 ; links eine Microfaser Tasche – gute Passgenauigkeit – Handy kann gut entnommen werden – gute Verarbeitung – Preis 12,95 € Note 2 ; mittig ein Klapp-Cover aus Leder mit eingearbeiteter Kunststoffaufnahme für das Handy. Funktionell gut, aber um das Handy zu entnehmen wird schon fast Werkzeug benötigt, so fest sitzt es in der Halterung. Preis 24,95 € – nur bedingt zu empfehlen Note 3.
Mobilfun.de bietet bei seinem Portfolio an Smartphone Zubehör ein Klappcover für 14,95 €, da wird das Handy eingeschoben und ist ganz leicht zu entnehmen, Note 1 + meine Empfehlung!
Diese Besprechung ist eigentlich auf alle Handymodelle anzuwenden. Ich selbst bin bei dem Modell Klappcover hängen geblieben und habe dabei die besten Erfahrungen gemacht.
Nokia hat heute ein weiteres Firmware- Update für die Lumia Serie veröffentlicht. Dieses wird nun über die nächsten Wochen verteilt und soll bis zu einer Verdreifachung der Leistung führen.
Das Sony
Das Sony Xperia P ist die etwas abgespeckte Variante des Xperia S. Auf den ersten Blick fallen keine Unterschiede auf, aber sie sind da.
Auch das dritte Smartphone, das Xperia U, entspricht dem Grunddesign der Xperiareihe. nur ist alles etwas leichter und kleiner.

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